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Leichte Wanderungen (T1 - T2) 0

Um den Mattmark-Stausee


Eine einfache, eindrucksvolle, aber dennoch hochgelegene Wanderung zum Eingehen oder für einen Ruhetag? Hier ist eine.

Wegprofil Mattmark

Der Mattmark – Stausee liegt am Ende des Saastales, wenige Kilometer hinter Saas-Almagell, dem letzten Ort im Tal. Stirnlampen nicht vergessen für Ängstliche! Die hohen Mauern sind schon von weitem zu sehen, denn man fährt direkt darauf zu. Er wurde zwischen 1960 und 1965 erbaut, fasst ca. 100 Mio. m3 Wasser und ist der höchste Erddamm der Schweiz. Das letzte Stück geht in Serpentinen hinauf zum Parkplatz. Ein schöner Ort zum Verweilen. Das smaragdgrüne Wasser zieht immer wieder die Blicke auf sich. Der See ist so angelegt, dass man ihn in einem leichten Spaziergang in 2 ½ Stunden umrunden kann. Schön auch für Familien mit Kindern oder wenn man noch einen Kinderwagen mit sich führen muss.

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Auf der Staumauer. Links das Ofental

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Der wirklich seht bequeme Weg führt immer ein paar Meter oberhalb des Wasserspiegels entlang. Im Hintergrund das Bietschhorn

Linksseitig des Sees ist ein Wanderwegweiser Richtung Ofental und –pass und Stellihorn (3436 m). Dieser Weg führt steil die Flanke hinauf und ist rasch nicht mehr zu sehen. Es weckt unsere Neugier, aber wir bleiben auf unserem bestens ausgebauten und gesicherten Spazierweg. Etwas weiter mündet schließlich der Ofentalbach als kleiner Bach in den Stausee. Rechtsseitig wird der Staussee von der den Ausläufern des Fluchthorns (3790 m) eingerahmt. Und hinten dran, für uns, da wir zu niedrig stehen, nicht mehr sichtbar das Strahlhorn (4190 m). Wir lassen uns Zeit und genießen das Panorama. Immerhin sind wir vor kurzem erst hier im Saastal angekommen und haben noch die Anreise aus Deutschland in den Knochen.

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Die Strecke ist auch Teil der Tour Monte Rosa

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Auf der Rückseite des Stausees. Hier zweigt der Wanderweg zum Monte Moro Pass ab

Nach der Hälfte des Weges begegnet uns wieder ein Wegweiser, der Richtung Monte – Moro – Pass (2853 m) weist. Über diesen uralten Saumpass (von dem aus man übrigens ein grandioses Panorama auf die Monte Rosa Ostwand hat) verläuft die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Michael erzählt von seiner Wanderung zum Monte – Moro – Pass, die er vor einigen Jahren bereits zum zweiten Mal durchgeführt hat. Jedoch musste diese damals leider aufgrund des schlechten Wetters abgebrochen werden. Irgendwann werden wir diese wohl noch nach holen, denke ich. Wir spazieren weiter, bis wir an einen 100 m langen Tunnel gelangen, der in den Fels gehauen wurde. Der Tunnel ist unbeleuchtet und ein „schwarzes Loch“. Aber man kann problemlos aufrecht darin gehen (auch Michael, der ja groß ist). Doch wer nicht hindurch gehen mag, der kann auch einen Schleichweg rechts außen herum nehmen.

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Neben dem Weg entladen sich kleine Wasserfälle lautstark in den See

CIMG2395Am Ende der Umrundung gilt es mehrere Tunnel zu durchqueren

Wir gehen hindurch, sind aber auch froh, als wir wieder ins Helle kommen. Irgendwie unbehaglich inmitten der Dunkelheit, Kühle mit Wassertropfen, die auf einen tropfen und Feuchte. Nicht mehr weit und wir erreichen unseren Ausgangspunkt an der Staumauer, wo wir unser Auto geparkt haben. Ein schöner Spazierweg für jedermann, der in sanftem Auf und ab den See umschließt.

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